Wie wird ein Wechselrichter ausgelesen?

Pac:
Upv:
903 W
162 V
Momentane Einspeiseleistung
Solargeneratorspannung
E-Total
H-Total
124,4 kWh
543 h
Insgesamt produzierte Energie
Betriebszeit in Stunden
E-heute
Status
3,87 kWh
MPP
Heute bereits eingespeiste Energie
Aktueller Betriebszustand (MPP = Max. Leistung)
E-heute
Status
3,87 kWh
Störung
Bitte Firma BAUER Solartechnik GmbH anrufen
Nachtabschaltung (Eingangsspannung zu gering, nur bei Dunkelheit)
Initialisierung (Eingangsspannung morgens, bzw. abends noch zu gering)
Warten/Netzüberwachung (Startbedingungen werden geprüft)
Einspeisebetrieb (Normaler Betriebszustand)
Isolationsfehler (Bitte Firma Bauer Solartechnik GmbH anrufen
Störung (Bitte Firma Bauer Solartechnik GmbH anrufen
Dauerhafte Betriebshemmung ENS (Bitte Firma Bauer Solartechnik GmbH anrufen

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 Worin liegen die Vorteile der Photovoltaik?

Photovoltaik ist ein sicheres, weitgehend risikoloses Geschäft. Investition und Ertrag sind überschaubar und langfristig kalkulierbar.

Photovoltaikanlagen sind dank der garantierten Einspeisevergütung - geregelt im Energie-Einspeise-Gesetz (EEG) - eine lohnende Geldanlage, mit der eine gute Rendite erzielt werden kann.

Photovoltaische Stromerzeugung ist robust, fehlertolerant und extrem wartungsarm. Der photovoltaische Effekt kommt ohne bewegte Teile aus. Während der Stromproduktion wird in den Solarzellen nichts verbraucht, so dass keine Stoffströme stattfinden. Betriebsbedingte Abnutzungen durch bewegte Teile oder Stoffe können somit ausgeschlossen werden.

Die Beständigkeit der heute in Photovoltaiksystemen eingesetzten Materialien gegen Witterung, UV-Strahlung oder auch jahreszeittypische Temperaturschwankungen sind in Langzeittests hinreichend bewiesen. Nicht zuletzt die jahrzehntelange Verwendung in der Raumfahrttechnik, u.a. zur lebenswichtigen Stromversorgung von Raumstationen, gilt als Beweis für die Beständigkeit und Verlässlichkeit dieser Technologie.

Mit einer Photovoltaikanlage kann jeder seine persönliche Ökobilanz aufbessern, den Co2-Ausstoß reduzieren und mit seinem persönlichen Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energien werben.

Photovoltaikanlagen fördern ein neues Bewusstsein im täglichen Umgang mit Energie. Oft werden, ausgelöst durch die Entscheidung für eine PV-Anlage, Haushaltsgeräte oder auch Lebensgewohnheiten bezüglich des Strom- und Energiekonsums hinterfragt.

Die Installation einer Photovoltaikanlage führt zu einer Wertsteigerung des Gebäudes.

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 Was ist der Unterschied zwischen PV-Modulen und Sonnenkollektoren?

PV steht für Photovoltaik, also Solarstrom. Von Modulen spricht man üblicherweise nur in diesem Zusammenhang. Der Begriff Kollektor wird für die thermischen Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung verwendet.

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 Was heißt Kilowatt peak (kWp) oder Watt peak (Wp)?

„peak” ist Englisch für „Spitze” und bezeichnet die Nennleistung der Module unter Standard-Testbedingungen. Festgelegt sind diese mit 1.000 Watt Einstrahlungsleistung auf 1m² Fläche, Temperatur der Zelle 25°C und AM=1,5. Letzteres heißt, dass der Sonnenstrahl auf seinem Weg das 1,5-fache der Atmosphärendicke (AM = air mass) der Erde durchdringt. All diese Bedingungen sind real selten, die eigentliche Leistung weicht also von den Nennwerten ab.

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 Ist für eine Solarstromanlage eine Baugenehmigung notwendig?

Für Photovoltaikanlagen in der Dachfläche, in der Fassade oder auf Flachdächern ist keine Baugenehmigung erforderlich. Zu beachten sind eventuelle Denkmalschutzvorschriften. Für Freilandanlagen legt der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan, bzw. die Baugenehmigung die Rahmenbedingungen fest.

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 Wieviel kWh wird meine Anlage im Jahr erzeugen?

Als Planungshilfe dienen folgende Werte:

800-900 kWh pro Jahr je kWp installierte Leistung in Mitteldeutschland
700-800 kWh pro Jahr je kWp installierte Leistung in Norddeutschland
900-950 kWh pro Jahr je kWp installierte Leistung in Süddeutschland

Die tatsächliche Leistung hängt aber natürlich von einigen Rahmenbedingungen ab:

Wie ist die Anlage ausgerichtet (Südlage)?
Welche Neigung hat das Dach?
Welche Einstrahlungswerte hat der Standort?
Wie sonnig war das Wetter im jeweiligen Jahr?

Es sind durchaus auch Erträge von mehr als 1.000 kWh pro kWp zu erreichen.

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 Wie lange hält eine Solarstromanlage?

Die Leistungsgarantie beträgt bei unseren Modulen 10 Jahre auf 90% und 25 Jahre auf 80% der ausgewiesenen Nennleistung. Die Wechselrichter haben eine fünfjährige Werksgarantie, die optional auf 10 Jahre verlängert werden kann. Allgemein geht man heute von einer Anlagenlebensdauer von mind. 25 Jahren aus.

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 Soll ich den erzeugten Strom erst selbst im Haus verbrauchen?

Nein. Pro eingespeiste kWh erhalten Sie einen garantierten Betrag (€0,467 pro kWh Stand: 2008) von Ihrem Energieversorgungsunternehmen. Da Sie nur zwischen €0,16-0,18 je kWh zahlen, erhalten Sie den Betrag um ein Vielfaches zurück. Deshalb verkaufen Sie die erzeugte Energie komplett.

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 Für welchen Zeitraum ist die Vergütung garantiert?

Die Vergütung (€0,467/kWh im Jahr 2008) ist für 20 Jahre inkl. des Inbetriebnahme-Jahres garantiert. Zum Beispiel: Eine im Januar 2008 installierte Anlage erhält eine Vergütung bis Januar 2029.

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 Was ist hinsichtlich einer Verschmutzung der Module zu beachten?

Die Module werden durch Regen gereinigt, wenn sie in einer Neigung von mindestens 12 Grad befestigt sind. Die Module haben somit einen Selbstreinigungseffekt. Blätter von benachbartem Baumbestand sollten möglichst schnell entfernt werden, denn schon die Verschattung einzelner Zellen eines Moduls hat Ertragsverluste zur Folge. Alle 5 Jahre sollten die Module allgemein überprüft werden.

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 Wieviel Wartung braucht die Stromanlage?

Da keine wartungsintensiven Bauteile verwendet werden, ist allgemein keine oder nur sehr wenig Wartung z.B. in Form eines Frühjahrs-Checks nötig. Anhand des Einspeisezählers oder der Bilanzierung mit Computer/Datenlogger sollte regelmäßig überprüft werden, wie plausibel die Ertragswerte sind. Ausfälle können mit dieser Kontrolle rasch erfasst werden.

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 Zerstört Hagelschlag die Module?

Für die Module wird nicht nur ein gehärtetes Spezialglas verwendet, dieses wird zu Testzwecken auch mit Eiskugeln beschossen. Es handelt sich um Tests nach IEC-Norm, die mit Eiskugeln von 12,5 mm bis 35 mm Durchmesser durchgeführt werden; die Auftreffgeschwindigkeit hat einen Höchstwert von 140 km/h.

Hagelschlag stellt daher generell eine sehr geringe Gefahr für die Module dar und sollten doch einmal Schäden entstehen, werden diese in der Regel von der PV-Versicherung abgedeckt.

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 Was passiert, wenn der Blitz einschlägt?

Ein Blitzschlag kann eine Solarstromanlage zerstören. Allerdings wird die Wahrscheinlichkeit eines direkten Blitztreffers nicht durch die Anlage erhöht. Eher wird die Solaranlage durch einen Blitzschlag in der Nähe zerstört (Überspannung). In die Wechselrichter wird daher ein Überspannungsableiter integriert. Blitzschäden werden in der Regel durch die PV-Versicherung abgedeckt.

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 Rentiert sich eine Nachführanlage?

Eine Nachführanlage richtet die Solarmodule ständig automatisch nach dem Stand der Sonne. Sie können damit bis zu 30% mehr Erträge erhalten. Für Aufdach montierte Anlagen ist eine Nachführung nicht empfehlenswert. Auch bei anderen Anlagen sollte der finanzielle Nutzen der Mehrerträge mit dem relativ hohen Aufwand - für Bau und Statik der Nachführung - vorher gegengerechnet werden. Bei Installationen auf Freiflächen wird eine Baugenehmigung benötigt!

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 Warum hat der Wechselrichter weniger Leistung als mein Solargenerator?

Da ein Großteil des Ertrages bei kleinen Leistungen anfällt, macht es keinen Sinn, die Anlage auf die selten erreichte Spitzenleistung auszulegen. Faustregel: Die Eingangsleistung des Wechselrichters sollte mindestens 80-85% der Spitzenleistung (Wp) des Generators sein.

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 Welche Art von Schäden werden durch die PV-Versicherung gedeckt?

Versicherte Schäden: Überspannung, Kurzschluss, Brand, Blitzschlag oder Explosion, Diebstahl, Vandalismus, Wasser, Feuchtigkeit und Überschwemmung, Sturm, Hagel, Naturgewalten.

Nicht versicherte Schäden: Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers, Verschleiß mit Ausnahme der Folgeschäden, betriebsbedingte Abnutzung, Korrosion, Ablagerung, vorhandene Mängel

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 Erzeugen Solarmodule Elektrosmog?

Solarmodule erzeugen Gleichstrom. Dadurch entsteht ein magnetisches Feld um das Plus- und Minuskabel des Moduls. Die Felder sind gegensinnig ausgerichtet, deshalb heben sich die Felder gegenseitig auf. Je näher die Kabel zusammen sind, desto mehr. Das Feld ist allerdings ab einer Entfernung von 10 cm kaum noch messbar. Man sagt, dass ein kleines Radio, oder der Wecker neben dem Bett mehr Smog erzeugt, als eine Solaranlage.

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 Wie wirkt sich Schnee auf den Ertrag aus?

Schnee hat einen relativ geringen Einfluss auf den Anlagenertrag, da er in einer ohnehin ertragsschwachen Jahreszeit fällt. Wäre eine Solarstromanlage die gesamten Wintermonate Dezember, Januar und Februar schneebedeckt, würde das lediglich einen Minderertrag von 10% bedeuten. Ein eine Woche lang schneebedeckter Generator bewirkt nur einen um etwa 0,5% geminderten Ertrag im Jahr, pro kWp bedeutet das pro Woche einen Verlust von etwa 2 Euro.

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